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Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer

Ob die seit dem Jahr 2007 geltende Regelung, wonach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer in den meisten Fällen nicht mehr als steuerliche abgesetzt werden können, verfassungswidrig ist oder nicht, darüber bestehen bei den Finanzgerichten unterschiedliche Auffassungen. Während die Finanzgerichte Rheinland-Pfalz und Berlin-Brandenburg die Verfassungsmäßigkeit der Regelung für häusliche Arbeitszimmer bejaht haben, sehen dies die Finanzgerichte Niedersachsen und Münster anders. Nach Ansicht der beiden letztgenannten Finanzgerichte sich die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zur Sicherung der steuerpflichtigen Einkünfte unvermeidlich, wenn am Arbeitsort dem Arbeitnehmer keine Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Daher seien die hiermit zusammenhängenden Aufwendungen als die finanzielle Leistungsfähigkeit mindernde Erwerbsaufwendungen steuerlich zu berücksichtigen. Das Finanzamt Münster hat daher in einem Beschluss vom 08. Mai 2009 (Aktenzeichen: 1 K 2872/08 E) das finanzgerichtliche Verfahren ausgesetzt und die Frage nach der Verfassungswidrigkeit der seit 2007 geltenden Regelung für häusliche Arbeitszimmer dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Quelle: "Der Steuerzahler" 09.2009

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